> 1920 - 2019
> 1960 - 2013
> 2020 - 2027
[Weitere Informationen unter den Fotos]
Der Flur:
Das Dach:
Die Sanierung des Daches, war dringendst notwendig und musste sofort durchgeführt werden. Um Sanierung und Umnutzung des Gebäudes zu vollbringen, braucht es aber weiteres Kapital.
Die Eigentümerin hat das Gebäude zu Beginn des Jahres 2022 vertraglich der Association le ventre zur Gebrauchsleihe übergeben. Die Bedingung hierfür ist dessen Nutzung als Zentrum der Künste und Soziokultur.
Die Verantwortung für Umbau und Sanierung der ehemaligen Synagoge bleiben bei der Eigentümerin, diejenige für Konzept und Führung des Betriebes bei den Vereinen. Die beiden Vereine, Synagoge Hegenheim und le ventre, unterstützen und begleiten die Eigentümerin in der Realisierung der Renovations- und Umnutzungspläne.
Die Eigentümerin hat 2020 eine Fördervereinbarung mit dem Departement des Haut-Rhin abgeschlossen, die Region Grand Est und die Stadt Hégenheim haben einen Zuschuss für die Dachsanierung gewährt.
Die Renovierungsarbeiten werden von einem Architekten begleitet, und der eingereichte Bauantrag wurde letztes Jahr genehmigt. Der Zeitplan sieht eine offizielle Einweihung des Gebäudes im ersten Quartal 2027 vor.
Das Dach
Im Frühling 2021 begann die Dachsanierung. Die Dachziegel wurden einzeln abgeklopft, die intakten kamen zurück aufs Dach, die beschädigten wurde durch intakte alte Ziegel ersetzt. Genauso wurde mit dem Dachgebälk verfahren. Marode alte Balkenpartien wurden durch intakte alte Balkenteile ersetzt. Und im Herbst erstrahlte das Dach in alter neuer Pracht.
Durchgeführte Arbeiten
- Im Eingangsbereich wurde das Fundament stabilisiert.
-
Unter der Treppe wurden zwei Toiletten installiert
-
Im Dachboden wurden Brandschutz- und Isolationsplatten verlegt
-
Im ganzen Haus besteht ein neues Stromnetz.
-
Neue Wasserleitungen und Abwasser sind montiert.
- Im Dachstock ist eine Badezimmer-Box entstanden. Auch eine erste Schlafbox ist eingerichtet.
- Im ersten Stock haben wir eine Wand, wieder hochgezogen, die früher bestanden hatte und die Frauen-Galerie von der Schule abgrenzte.
- In der ehemaligen Schule wurde eine grosse Küche mit Aufenthaltsraum eingerichtet.
Was gerade geschieht
- Der Saalboden wurde ausgehoben, das Isolationsmaterial Misopor wurde eingefüllt. Es soll eine Bodenheizung und ein neuer Holzboden verlegt werden.
- Die Fenster werden restauriert, bei Bedarf ersetzt und mit Isolierglas versehen.
- Ein Eingriff in die vorhandene Struktur, der nicht zu vermeiden war, ist der bereits erfolgte Durchbruch im hinteren Teil des Saales sein, er wird als Notausgang dienen. Hierfür wurde ein bestehendes Fenster nach unten vergrössert und so zu einem Durchgang umfunktioniert, der in einen Aussenanbau mit einer Behindertentoilette, einer Dusche und einem Technikraum führt. Das Fundament für den Aussenanbau ist gelegt.
Was jetzt noch ansteht
- Die Aussenmauern werden gemäss dem ursprünglichen Zustand renoviert, mit Kalk verputzt und mit Kalkfarbe gestrichen.
- Daneben stehen noch eine Reihe von Arbeiten an, wie zum Beispiel die Restauration des Holzwerks der Balustraden, der Treppe und der Türen.