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[Weitere Informationen unter den Fotos]
Walter Gürtler war gebürtig aus Allschwil, dem Schweizer Nachbardorf von Hegenheim.
Mit seiner seiner damalige Frau Julie, einer Tänzerin und Tanzpädagogin, bewohnte er das Gebäude, sie nutzten es als Studio und Atelier. Sie behandelten den ehemaligen Sakralbau mit Sorgfalt und Respekt, dank dem seine ursprüngliche Erscheinung grösstenteils erhalten blieb.
In den Jahren nach dem Kauf machte sich das Paar an die Umnutzung des ehemaligen Sakralbaus. Die einschneidendste Veränderung, die sie an dem Gebäude vornahmen, war das grosse Atelierfenster an der Ostfassade.
Auf der Galerie richteten sie ihre Wohnräume mit Badezimmer und Toilette ein. In der ehemaligen jüdische Primarschule richteten sie Küche und Esszimmer ein. Nach der Trennung von Julie pflanzte Walter draussen an der Fassade und im Hof pflanzte Frucht-, Nussbäume, Reben und Gemüse an. Er lebte fortan als Selbstversorger, Antikonsumist, Vegetarier und später auch vegan bis zu seinem Tod 2012 in der ehemaligen Synagoge.
Nach Walter Gürtlers Tod verkaufte Julie Gürtler 2014 die Liegenschaft an den allschwiler Bildhauer und Goldschmied Daniel Chiquet, der das Potential und die gesunde Substanz des Gebäudes erkannte und sich mit viel Enthusiasmus daran machte, die grosszügigen Räumlichkeiten zu renovieren.
Über Walter Gürtler gibt es noch viel im Internet zu erfahren dank dem Verein Freundeskreis Walter Gürtler, welcher sich um das Erbe des Künstlers bemüht und regelmässig Ausstellungen mit der Sammlung von Jeanne und Rolf Schneebergere-Affolter organisiert.
www.waltergürtler.ch